Testen Sie Ihr persönliches Belastungsrisiko !  

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) fasst die Belastungen für die Gruppe der pflegenden Angehörigen wie folgt zusammen:

• 30- 50% zeigen Störungen der Gesundheit wie depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, verschiedene körperliche Beschwerden.
• 50% verzichten auf Freizeit und eigene Interessen.
• 45% verzichten auf Urlaub, viele Angehörige hatten seit Jahren keinen Urlaub mehr.
• 30% sprechen von Auswirkungen auf die finanzielle Lage, z. B. Verdienstausfall, Einschränkungen im Rentenanspruch oder zusätzliche Ausgaben.
• 16% haben eine Beeinträchtigung ihrer Berufstätigkeit.

Hier geht es um die Einschätzung Ihres persönlichen - seelischen - Belastungsrisikos als Pflegeperson oder (pflegender) Angehöriger im Bereich Depression.
 
Aufgrund Ihrer Angaben im folgenden bewährten Kurzerhebungsbogen erfolgt eine individuelle Risikoeinschätzung im Bereich Depression, die Ihnen Ihre etwaige psychische Belastung anzeigt und verschiedene Möglichkeiten der Entlastung - bezogen auf die häusliche Pflege- und Betreuungssituation - aufzeigt.


 Sind Sie im wesentlichen mit Ihrem Leben zufrieden ?  1  von 15
JA
NEIN
   
 Haben Sie viele von Ihren Tätigkeiten und Interessen       
 aufgegeben ?
 
  2  von 15
JA
NEIN
   
 Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Leben leer ist ?  3 von 15
JA
NEIN
   
Ist Ihnen oft langweilig ?   4  von 15
JA
NEIN
   
 Sind Sie meistens guter Laune ? 5  von 15
JA
NEIN
   
Befürchten Sie, dass Ihnen etwas Schlechtes zustoßen wird ?  6 von 15
JA
NEIN
   
  Sind Sie meistens zufrieden ? 7 von 15
JA
NEIN
   
  Fühlen Sie sich oft hilflos ?      8  von 15
JA
NEIN
   
 Sind Sie lieber zu Hause, statt auszugehen und                
 etwas zu unternehmen ?
  9  von 15
JA
NEIN
   
Glauben Sie, daß Sie mit dem Gedächtnis mehr
  Schwierigkeiten haben als andere Leute ?   
10
 von 15
JA
NEIN
   
  Finden Sie, es ist wunderbar, jetzt zu leben ?   11  von 15
JA
NEIN
   
Fühlen Sie sich so, wie Sie jetzt sind, eher wertlos ?   12  von 15
JA
NEIN
   
 Fühlen Sie sich energiegeladen ?       13  von 15
JA
NEIN
   
 Finden Sie, daß Ihre Lage hoffnungslos ist ?   14 von 15
JA
NEIN
   
Glauben Sie, dass es die meisten anderen Leute
  besser haben als sie ?
 
    15  von 15
JA
NEIN
   


Zählen Sie nun die Anzahl der markierten Quadrate ( => ) zusammen. Das Maximum beträgt 15 Punkte.

Gesamtpunktwert:           

 
Auswertung und Erläuterung :
0 - 5 Punkte : unauffällig
5 -10 Punkte : Verdacht auf leichte bzw. mäßige Depression
11-15 Punkte: Verdacht auf schwere Depression

Kurze depressive Verstimmungen, das heißt über Minuten, Stunden oder einzelne Tage sind den meisten Menschen nicht fremd, zumindest nicht in ihrer leichteren Form.
Von Depression im Sinne einer psychischen Störung oder psychischen Erkrankung spricht man, wenn depressive Verstimmung und andere Symptome einer Depression über mindestens 14 Tage anhalten und mit einer deutlichen Beeinträchtigung verbunden sind.
Neben depressiver Verstimmung sind die beiden anderen Hauptsymptome der Depression die Antriebsstörung und der Interessensverlust. Antriebsverlust bedeutet, dass alles schwer fällt, man sich zwingen muss, alltägliche Dinge zu verrichten. Unter Interessensverlust versteht man den Verlust von Freude und Interesse an den Dingen, die die einem sonst wichtig sind.
(Es sei ausdrücklich betont, dass diese Informationen den Besuch bei einem Arzt keinesfalls ersetzen können !)

Konkrete Entlastungsmöglichkeiten - bezogen auf die häusliche Pflege- und Betreuungssituation - finden Sie => hier .

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Gerontologische Seniorenberatung Online
selbstverständlich gern zur Verfügung :